
Von 150 Ziegen auf der Schweizer Alp zu meinen vier Jungs
Dass Ziegen einmal so einen großen Teil meines Lebens ausmachen würden, hätte ich früher selbst nicht gedacht.
2005 fragte mich eine Freundin, ob ich mit ihr einen Sommer auf einer Schweizer Ziegenalp verbringen möchte. Sie wollte dort einen Bauern kennenlernen – und ich dachte mir ziemlich naiv: Warum eigentlich nicht? Tiere sind ja toll.
Als dann 150 gehörnte Ziegen auf uns zugetrieben wurden, ist mir erst einmal das Herz in die Hose gerutscht.
Die ersten Wochen waren hart. Melken, Käse machen, Stallarbeit und bloß nichts falsch machen. Aber ich fuchste mich hinein – und merkte ziemlich schnell, wie gut mir dieses Leben mit den Tieren und draußen in der Natur tat.
Aus einem Sommer wurden fünf Alpsommer.

Viele Jahre später zog ich zu meinem Mann auf seine kleine Landwirtschaft und dieses alte Gefühl war plötzlich wieder da. Durch meine Ausbildung in tier- und naturgestützten Interventionen entstand schließlich die Idee, meine pädagogische Arbeit mit Tieren und Natur zu verbinden.
Und bei der Frage, welche Tiere einmal an meiner Seite sein sollten, musste ich nicht besonders lange überlegen.
Natürlich Ziegen.

Heute leben Manni, Sid, Emil und Maxi bei uns in Donnersbachwald.
Und aus „Sandra“ ist in meinem Freundes- und Bekanntenkreis längst „Sandra und ihre Jungs“ geworden. Wer mich kennt, hat vermutlich schon mehr Ziegengeschichten gehört, als er jemals hören wollte.
Hallo, ich bin Sandra
Dipl. Elementarpädagogin
Dipl. Yogalehrerin
Diplom in tier- und naturgestützten Interventionen
Dazu kommen rund sechs Jahre Erfahrung mit Kinderyoga und regelmäßige Fortbildungen, Seminare und Webinare im Rahmen meiner pädagogischen Arbeit.
Manches habe ich in Ausbildungen gelernt. Und manches eben zwischen 150 Ziegen auf einer Schweizer Alp.
Mein Team
Manni
6 Jahre · Zwergziege · kastrierter Bock
Manni ist der Chef – zumindest glaubt er das. Neugierig ist er auf jeden Fall. Wenn irgendwo etwas los ist oder etwas Neues auftaucht, muss Manni erst einmal nachschauen. Auch bei Besuchern gehört er meistens zu den Ersten, die wissen wollen, wer da eigentlich gekommen ist.
Sid
6 Jahre · Zwergziege · kastrierter Bock
Sid ist der Schüchterne unter meinen Jungs. Bei fremden Menschen hält er lieber erst einmal ein bisschen Abstand und schaut sich in Ruhe an, wer da gekommen ist. Bei meinem Mann und mir zeigt er dafür seine verschmuste Seite. Sid braucht einfach ein bisschen Zeit – und die bekommt er auch.
6 Monate · Pinzgauer Strahlenziege · kastrierter Bock
Maxi ist unser Jüngster und mein kleines Springgingerl. Jung, spritzig, verspielt und immer für einen lustigen Moment gut. Gerade entdeckt er noch, wie das Leben in seiner neuen Herde funktioniert – und testet dabei natürlich auch mal aus, wo die Grenzen liegen.
Was mir wichtig ist
Meine Jungs sind für mich zuerst einmal meine Tiere – und nicht Teil eines Programms, das auf Knopfdruck funktionieren muss.
Manni, Sid, Emil und Maxi dürfen bei mir Ziegen sein: draußen in Wald und Wiesen, mit viel Bewegung, ziegengerechter Fütterung und den Freiheiten, die ihnen wichtig sind. Auch wenn keine Gäste da sind, sind wir gemeinsam unterwegs.
Sie entscheiden selbst, wie viel Nähe sie möchten und müssen weder Kunststücke vorführen noch sich von jedem streicheln lassen.
Und eines steht sowieso fest: Meine vier Jungs haben bei mir ein Zuhause bis an ihr Lebensende.
Lust, uns persönlich kennenzulernen?
Am besten lernt ihr uns dort kennen, wo wir uns am wohlsten fühlen: draußen in unseren Wäldern und Wiesen in Donnersbachwald.
Ob bei einer Ziegenwanderung, beim Yoga mit Ziegen oder bei einem meiner Kinderangebote – schaut euch in Ruhe um und findet heraus, was zu euch passt.